Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen
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Auf der Zielgeraden

Wir befinden uns nun, was den Kirchenbau und den Einbau der neuen Orgel betrifft, auf der Zielgeraden.

Anfang des Jahres hatten sich alle Firmen, die am Kirchen- und Orgelbau beteiligt sind, zusammengefunden, um sich auf einen präzisen Terminplan festzulegen. Wir steckten uns ehrgeizige Ziele. Die Kassettendecke sollte in diesem Jahr restauriert werden. Die beiden Seitenemporen mussten mit neuem Belag versehen, Bänke und Wände gestrichen werden. Schließlich, als krönender Höhepunkt,  sollte unsere Kirche eine neue Orgel bekommen.

Ende Mai begannen die Mitarbeiter der Crottendorfer Tischlerhandwerk GmbH mit dem Einbau des Orgelgehäuses, nachdem das Baugeschäft Andreas Müller aus Thalheim den Orgelchor neu gestaltet und Heizungsbau Lorenz die Fußbodenheizung eingebracht hatten.

Nach dem Einbau des Orgelgehäuses begannen die Restaurationsarbeiten. Die Firma Ralf Wiesehütter hatte diesen Part übernommen. Zur gleichen Zeit brachte die Firma Jens Martin die Bänke und Wände der Emporen malermäßig in Ordnung.














Am 30. Juli war es dann endlich soweit. Unsere neue Orgel wurde von der Firma Jehmlich aus Dresden angeliefert. Schneller als geplant, waren alle Einzelteile des neuen Instrumentes in die Kirche gebracht, da viele Gemeindeglieder gekommen waren, um mitzuhelfen. Knapp 3 Wochen brauchten die Mitarbeiter der Firma Jehmlich, um die vielen einzelnen Teile der Orgel zusammenzufügen. Dabei war das Orgelwerk in der Firma bereits schon einmal aufgebaut. Gemeindeglieder konnten sich während einer Orgelfahrt am 16. Juni davon überzeugen.

Von morgens bis spät am Abend waren Herr Grummt, Herr Zschiedrich, Herr Möbius und Herr Skorupa auf der Baustelle. Nicht alles klappte auf Anhieb. So musste z.B. der neue Orgelmotor gewechselt werden, da er zu laut war. Auch stellten die Orgelbauer einige Klappergeräusche fest. Teile mussten wieder ausgebaut und in der Werkstatt geändert werden. Mich hat der hohe Anspruch, den die Orgelbauer an sich selbst haben, beeindruckt. Alles in allem aber gingen die Arbeiten zügig voran. Voll Lobes waren die Orgelbauer über die Arbeiten der Tischler und Zimmerleute. Alles passte sehr genau.  Am Donnerstag, den 16. August, waren die technischen Einbauarbeiten unserer neuen Jehmlich-Orgel abgeschlossen. Die Orgelbauer gingen in den wohlverdienten Urlaub.














Indes liefen die Arbeiten in unserer Kirche weiter. Wir lagen nach unserem Zeitplan gut im Rennen. Nach dem die Orgel technisch fertig war, musste sie optisch vervollständigt werden. Holzbildhauermeister Salzer aus Zwönitz setzte mit seiner Frau ab dem 20. August die Schleierbretter ein. Zeitgleich konnte die Malerfirma Wiesehütter aus Crottendorf am Orgelgehäuse letzte Maler- und Vergoldungsarbeiten vornehmen. Ebenso wurde von der Firma Wiesehütter der Fußbodenbelag auf dem Orgelchor gelegt. Ende August war die Orgel nun auch optisch fertig gestellt. Wer die neue Orgel sieht, kann bestätigen, dass unsere Kirche ein wahres Schmuckstück bekommen hat.

 










Seit Anfang September sind nun wieder zwei Orgelbauer in Crottendorf (Herr Möbius und Herr Schanze), um restliche Kleinarbeiten durchzuführen. Ihre Hauptaufgabe wird jedoch die Intonation sein. Diese Aufgaben werden sich etwa 5 Wochen hinziehen. Am 18. Oktober ist die Orgelabnahme geplant und am 21. Oktober, zu unserem Kirchweihfest laden wir herzlich zu einem Festgottesdienst mit Orgelweihe ein. Wer kann es uns verdenken, dass wir uns riesig darauf freuen und Gott über die 5 Jahre Kirchenbau die Ehre geben wollen.

 

Friedrich Preißler

 




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