Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen
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Freitag, 25. Februar


Unsere Pilgerreise beginnt in Israel und endet in Israel.  Nach einer gewöhnungsbedürftigen Nacht im Flugzeug (wir waren am Donnerstag, den 24. Februar, um Mitternacht in Prag gestartet) landeten wir in den frühen Morgenstunden in Tel Aviv.  Anna Jarck, unser Guide in Israel, holte uns vom Flughafen ab und gleich im Bus wurden wir mit Informationen über Land und Leute versorgt.  In Netanja wartete ein kräftigendes Frühstück auf uns. Es war etwas Zeit, sich vor Ort umzusehen. Das Hotel lag an einem kleinen Park, der wiederum den Blick auf das Mittelmeer freigab. Wir beobachteten, wie einige ihr Morgenbad im Meer nahmen. Für uns war das noch unverständlich, da wir doch noch vor einigen Stunden das Erzgebirge in klirrender Kälte verlassen hatten.  Und dann ging es ab, in den hohen Norden Israels. 

Unsere erste Station hieß Safed. Safed ist als Ort der jüdischen Gelehrsamkeit und als Zentrum der Kabbala (jüdische Mystik) bekannt. Wir besichtigten eine sephardische und eine askenasische Synagoge. Dies nahm Anna als Gelegenheit, uns in das Judentum einzuführen. Wir waren sofort bei wesentlichen Dingen. In der lebendigen Art, wie Anna auch komplizierte Dinge darlegte, gingen mir viele Zusammenhänge auf. Ich war sehr froh, dass sie unsere Gruppe durch Israel führen konnte. Ich hatte sie schon auf der vorletzten Israelreise kennen gelernt.

Unser nächstes Ziel lautete Caesarea Philippi[1] – das heutige Banyas. Hier befand sich das Panheiligtum und hier ist eine der Jordanquellen. Wir hielten unsere Andacht direkt an der Quelle vor dem Pan-Heiligtum.  Es tat unserer Müdigkeit gut, eine längere Wanderung durch das Naturschutzgebiet zu unternehmen. Dann ging es hinauf  in das Hermon-Gebirge nach Mas’adeh, einer drusischen Stadt. Hier speisten wir zu Mittag. Das Restaurant liegt direkt an dem Kratersee Birket Ram. Man vermutet, dass es sich um einen Krater handelt, der sich mit Wasser gefüllt hat. Entlang der syrischen Grenze fuhren wir wieder den Golan hinunter und bezogen unser Quartier für die ersten beiden Nächte im Kibbutz Shar Hagolan.

 


[1]     Matthäus 16, 13-20  Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten.  Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei?  Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. Da gebot er seinen Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.

 




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