Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen
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Das Patenamt

Am Anfang, als der christliche Glaube sich auszubreiten begann, hatten es die Christen nicht leicht. Teilweise wurden sie im Römischen Reich verfolgt. Wenn damals jemand zur Gemeinde kommen wollte, war das nicht so einfach. Man brauchte einen Bürgen, der dann auch der Ansprechpartner für alle geistlichen Dinge wurde. Man nannte ihn einen geistlichen „Vater“ – auf Latein: Pater. Daraus entstand unser Patenamt.

Heute brauchen wir die Paten, damit sie Repräsentanten der Gemeinde sind. Eigentlich ist die ganze Kirchgemeinde zuständig, dass sich ein Mensch in ihr wohlfühlt und in sie hineinwächst. Damit sich in dieser wichtigen Sache nicht einer auf den anderen verlässt, gibt es die Paten. Sie sollen für das Kind beten und ihm in Notlagen helfen.

Außerdem sollen sie dem getauften Kind vermitteln, dass auch sie einen Zugang zum christlichen Glauben brauchen. Wer Pate werden möchte, muss von daher der christlichen Kirche angehören. Wenigstens die Hälfte der Paten sollen der Ev.-Luth. Kirche angehören. Andere Paten können anderen Kirchen angehören, die unsere Taufe anerkennen.

Es gibt zwei Dinge, die man beachten muss, um Pate zu werden.

-      Man muss der Kirche angehören.

-      Die eigenen Kinder müssen ebenfalls getauft sein. Da das Patenamt eine

       Bürgschaft beinhaltet, kann man schlecht für etwas bürgen, was man den

       eigenen Kindern vorenthält.

 




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